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    <title>Miteinander reden</title>
    <link>https://www.franziska-kalkbrenner.de</link>
    <description>Ich schreibe über Bürgerbeteiligung und darüber, wie Verständigung gestaltet werden kann -zwischen Menschen, aber auch zwischen Zivilgesellschaft, Stadtverwaltung und Kommunalpolitik. Mich treibt die Frage an, welche individuellen Voraussetzungen es für einen konstruktiven Diskurs braucht - aber auch, wie Strukturen und Prozesse diesen begünstigen. Hier teile ich meine Erfahrungen und Gedanken dazu.</description>
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      <title>Miteinander reden</title>
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      <link>https://www.franziska-kalkbrenner.de</link>
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    <item>
      <title>Mehr Workshop als Podiumsdiskussion</title>
      <link>https://www.franziska-kalkbrenner.de/mehr-workshop-als-podiumsdiskussion</link>
      <description>Gerade bei emotionalen Themen entstehen in Veranstaltungen der Bürgerbeteiligung schnell Konfrontationen und Streitgespräche. Um einen konstruktiven Austausch zum Thema zu ermöglichen, nutzten wir beim Bürgergespräch Medienvertrauen in Sachsen 2025 einen anderen Ansatz. So kamen die Bürger/-innen wirklich ins Gespräch miteinander und ihre Fragen standen im Fokus der Podiumsdiskussion.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           „Ich hatte befürchtet, es wird so ein typisches Streitgespräch: wir im Publikum gegen die auf dem Podium. Aber das war ja mehr wie ein Workshop!“
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bereits zum zweiten Mal durfte ich am Montag ein Bürgergespräch zum Thema „Medienvertrauen in Sachsen“ moderieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Anlässlich einer qualitativen Studie des Zentrums für Journalismus und Demokratie der Uni Leipzig, die das Medien- und Politikvertrauen in Sachsen untersucht hat, veranstaltet die Friedrich-Ebert-Stiftung Bürgergespräche in den sächsischen Landkreisen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Besondere daran: Wer eine Expertendiskussion erwartet, in der nicht mehr als 5 Publikumsfragen Platz haben, wird enttäuscht. Und wer nur schweigend zuhören will, wird ebenfalls überrascht. Denn gemeinsam mit CivixX – Werkstatt für Zivilgesellschaft haben wir die Bürgergespräche so konzipiert, dass alle zu Wort kommen können – und auch ein bisschen sollen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Warum keine klassische Podiumsdiskussion?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer kennt das nicht: Meist dominieren bei emotional aufgeladenen Themen die lautesten Stimmen – diejenigen, die keine Scheu vor dem Mikrofon und dem Sprechen vor 40 Menschen haben. Oft entsteht eine eher konfrontative Situation – wir, das Publikum, gegen die da oben auf dem Podium, und jetzt geigen wir denen mal richtig unsere Meinung!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ist wichtig, Räume für Kritik zu öffnen. Doch eine tiefere Auseinandersetzung mit dem Thema, den genannten Perspektiven und der eigenen Position – wie in einem guten Gespräch eben – findet so oft nicht statt. Meist sind es Wenige, die viel Raum einnehmen, und Viele, die man nicht hört. Ein konstruktiver Austausch sieht anders aus.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unser etwas anderer Ansatz
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit den Bürgergesprächen versuchen wir, das aufzubrechen: Wir laden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein, sich in kleinen Gruppen zunächst untereinander auszutauschen – und auch gemeinsam Fragen aufzuschreiben, die sie an die Gäste aus dem Journalismus haben. Diese Fragen strukturieren dann das Gespräch zwischen Moderation und Medienschaffenden auf dem Podium. Anschließend wird die Runde für direkte Rückfragen geöffnet. So können noch Einzelne aus dem Publikum zu Wort kommen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieser Ansatz ist gerade im Kontext von sinkendem Medienvertrauen und wachsender Polarisierung hilfreich: Wir öffnen einen Raum, in dem Teilnehmende selbst ins Gespräch kommen und viele Blickwinkel sichtbar werden können. So wandelt sich das Format von „Streitforum“ zu einem gemeinsamen Projekt: Alle sind gefordert, zuzuhören, nachzufragen und neu zu gewichten. Am Ende steht ein differenzierteres Bild statt des einen siegreichen Arguments.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Erfahrungen und Rückmeldungen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die erste Veranstaltung dieser Art fand in Bautzen statt, die zweite nun in meiner Heimatstadt Hoyerswerda in Kooperation mit der VHS. Sie unterschied sich sehr im Hinblick auf die Dynamik im Raum und die Themen, die eingebracht wurden. Sicher lag das auch an der Gruppengröße (15 statt 40 Teilnehmer*innen).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Besonders gefreut haben mich die bisherigen Rückmeldungen: Einige wenige Teilnehmer*innen hätten sich mehr Raum gewünscht für ihren direkten Kontakt mit den Podiumsgästen. Doch die meisten haben uns ihre Zufriedenheit mit dem Ansatz gespiegelt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Manche hatten im Vorfeld eine konfrontative Stimmung befürchtet und waren dankbar, dass es anders kam. Andere schätzten das Gespräch mit Menschen, mit denen sie zu diesem Thema vermutlich selbst keinen Austausch gesucht hätten. Und einige zogen die Verbindung zur demokratischen Kultur: Dass es genau diese Art des Zuhörens und Aushandelns braucht – im kleinen, alltäglichen Miteinander ebenso wie in der breiten Öffentlichkeit, wo Medienschaffende in der Verantwortung sind, die Debatten der Gesellschaft abzubilden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 09 May 2025 11:27:19 GMT</pubDate>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>„Ja, aber die ÖPNV-Ticketpreise…!“ – Vom wichtigen Feedback am falschen Ort</title>
      <link>https://www.franziska-kalkbrenner.de/vom-wichtigen-feedback-am-falschen-ort</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer schon mal Bürgerinnen und Bürger auf einer öffentlichen Beteiligungsveranstaltung um Feedback für eine Planung o.ä. ersucht hat, der weiß: Nicht immer passt das, was man kriegt, zu dem, was man sucht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf Beteiligungsveranstaltungen ist es mir schon oft passiert, dass das Feedback der Bürger*innen nichts mit dem Thema der Veranstaltung zu tun hatte. Da ging es dann z.B. bei einem Projekt zur Innenstadtentwicklung plötzlich um die Frage, „warum der Oberbürgermeister die ÖPNV-Tickets so teuer gemacht hat“. Als Mitarbeiter*in der Verwaltung weiß man natürlich: So einfach ist es nicht. Dennoch ist das Anliegen verständlich. Nur mit der aktuellen Beteiligung hat es leider wenig zu tun…
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In dem Fall sind meine Gesprächspartnerin und ich am Ende beide nur halb zufrieden aus dem Gespräch gegangen: Zwar mit besserem Verständnis füreinander, aber von der Erfüllung unseres jeweiligen Anliegens genausoweit entfernt wie vorher.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie lassen sich solche Situationen vermeiden? Oder anders:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wie sorgt man als
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Verwaltungsmitarbeiter*in
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            dafür, dass das
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Bürgerfeedback
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            zur Fragestellung passt und im Rahmen des Verfahrens
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           auswertbar
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ist?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hier sind 3 Tipps aus meiner Erfahrung:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Tipp Nr. 1:
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Sich eine Fragestellung überlegen.
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Klingt naheliegend, ist es aber nicht. Viele Beteiligungsveranstaltungen wollen „ergebnisoffen“ sein, obwohl es das Verfahren gar nicht her gibt: Es hat keinen Sinn, breit nach Wünschen und Visionen zu fragen, wenn das Verfahren dafür keinen Spielraum (mehr) bietet. Besser wäre es, wenn man sich als Beteiligungs-Macher fragt: „Warum genau wollen wir uns mit den Bürger*innen zum Zeitpunkt X zusammensetzen? Was will ich von ihnen wissen?“ Wenn hier Klarheit herrscht, lässt sich leichter eine Frage oder ein Anliegen formulieren, welches das Bürgerfeedback sinnvoll einzufangen vermag.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Tipp Nr. 2:
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Die Beteiligung vernünftig ankündigen.
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nicht immer geht es darum, eine „Meinung abzugeben“. Nicht immer sind „Ideen gefragt“. Und soll auf Ihrer Veranstaltung wirklich „gemeinsam diskutiert“ werden? Auch „mitreden“ weckt gewisse Erwartungen. Seien Sie achtsam, welche Worte Sie wählen und bleiben Sie möglichst nah dran an dem, was Sie wirklich wollen (und was das Verfahren hergibt).
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Tipp Nr. 3:
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Ehrlich sein.
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Eine Beteiligung findet nicht im luftleeren Raum statt. Daher ist es auch legitim, dass nicht jedes Verfahren jegliche Offenheit im Prozess hergibt. Oft sind die Rahmenbedingungen komplex. Das darf auch so gesagt werden – und dann bitte auch in einfachen Worten und an geeigneter Stelle (z.B. auf der Website) erläutert werden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit klarer Fragestellung, präziser Ankündigung und transparenter Kommunikation wird aus wildem Stimmgewirr verwertbares Feedback. So gewinnen Sie nicht nur gute Hinweise für Ihre Planung, sondern steigern zugleich die Zufriedenheit der Beteiligten und das Vertrauen in Ihre Verwaltung.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/07b02b58/dms3rep/multi/pattern-beratung-coaching_farbe_4x-f9b9c80e.png" length="852509" type="image/png" />
      <pubDate>Sat, 01 Mar 2025 11:27:19 GMT</pubDate>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Gute Beteiligung braucht integriertes Arbeiten – und das kann man lernen</title>
      <link>https://www.franziska-kalkbrenner.de/gute-beteiligung-braucht-integriertes-arbeiten</link>
      <description>Was in der (Stadt-)Forschung transdisziplinäres Arbeiten ist, heißt in der Verwaltung integriertes Arbeiten. Um mit der Stadtentwicklung den komplexen Herausforderungen unserer Zeit zu begegnen, braucht es auch in Verwaltungen die Fähigkeit, fachübergreifend zu denken und zu arbeiten. Beteiligungsverfahren gewinnen an Qualität, wenn die einzelnen Mitarbeiter*innen der Fachabteilungen sich bewusst sind, dass ihre Planung nicht isoliert zu betrachten ist. Noch besser wird es, wenn sich dieses Bewusstsein in ihrer Projektplanung und dem Beteiligungskonzept spiegelt. Mein Ansatz ist es, Mitarbeiter*innen der Verwaltung genau dahingehend zu stärken. Denn ich bin überzeugt: Wenn „die Forschung“ das transdisziplinäre Arbeiten lernt, dann kann es „die Verwaltung“ auch.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich war die letzten 2 Tage auf der Zukunftsstadt-Konferenz des BMBF in Berlin. Es ging um aktuelle Fragen der
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Stadtentwicklung
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            : um das
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Zusammenspiel von Forschung und Praxis
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            und wie
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           nachhaltige Transformation
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            gelingen kann. Dabei spielt auch
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Partizipation
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           eine große Rolle.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was hat mir die Konferenz gezeigt?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Transdisziplinäres Arbeiten heißt in der Verwaltung: integriertes Arbeiten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die (Stadt-)Forschung übt sich schon lange darin, durch Vernetzung verschiedener Fachperspektiven Antworten auf komplexe Fragen zu finden. So braucht es auch in Verwaltungen die Fähigkeit, fachübergreifend zu denken und zu arbeiten, um mit der Stadtentwicklung den komplexen Herausforderungen unserer Zeit zu begegnen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das ist leichter gesagt, als getan.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Eigenlogik von Verwaltungen erschwert so manche rasche Umsetzung oder fachübergreifende Abstimmung. Genau die wäre bei komplexen Verfahren aber oft hilfreich: Viele Akteure und die Öffentlichkeit haben ebenfalls etwas zu sagen – oder erwarten Antworten. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Umso wichtiger ist es, in der gesamten Verwaltung das Verständnis fürs integrierte Arbeiten zu fördern. So können Beteiligungs- und Kommunikationsprozesse souverän und zielführend gesteuert werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wie das gehen kann?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Meine Erfahrung zeigt: Beteiligungsverfahren gewinnen an Qualität, wenn die einzelnen Mitarbeiter*innen der Fachabteilungen sich bewusst sind, dass ihre Planung nicht isoliert zu betrachten ist. Noch besser wird es, wenn sich dieses Bewusstsein in ihrer Projektplanung und dem Beteiligungskonzept spiegelt. Das spart später eine Menge Zeit und Nerven – intern wie extern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Deshalb ist es mir persönlich ein Anliegen, Mitarbeiter*innen der Verwaltung genau dahingehend zu stärken: dass sie integrierte Prozesse mit Beteiligungsverfahren gut steuern und umsetzen können. Mein Ansatz beruht dabei v.a. darauf, mit gezielten Trainings und Beratungsformaten intern Kompetenzen aufzubauen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Denn ich bin überzeugt: Wenn „die Forschung“ das transdisziplinäre Arbeiten lernt, dann kann es „die Verwaltung“ auch. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Und dann sind wir besser gewappnet, den Herausforderungen unserer Zeit zu begegnen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (Dieser Beitrag erschien zuerst am 15.03.2024 über meinen LinkedIn-Account.)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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      <pubDate>Fri, 15 Mar 2024 11:27:19 GMT</pubDate>
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