Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: 04.11.2026
Teil I: Allgemeine Geschäftsbedingungen – Allgemeiner Teil
§ 1 Geltungsbereich
- Diese AGB gelten für alle Verträge zwischen Franziska Kalkbrenner, Antonienstraße 43b, 04229 Leipzig, E-Mail: post@franziska-kalkbrenner.de (im Folgenden „Anbieterin“), und ihren Kund:innen. Kund:innen sind Auftraggeber:innen und Teilnehmende.
- Sie gelten für Verbraucher:innen (§ 13 BGB) und Unternehmer:innen (§ 14 BGB) gleichermaßen, soweit nicht ausdrücklich unterschieden wird. Öffentliche Auftraggeber:innen werden wie Unternehmer:innen behandelt.
- Es gilt folgende Rangfolge: (a) individuelle Vereinbarungen, insbesondere das Angebot; (b) angebotsspezifische Bedingungen einer Angebotsausschreibung; (c) die Besonderen Teile II bis IV dieser AGB; (d) dieser Allgemeine Teil.
- Abweichende Geschäftsbedingungen von Unternehmer:innen gelten nur, wenn die Anbieterin ihnen ausdrücklich in Textform zustimmt.
§ 2 Vertragsschluss
- Darstellungen auf der Website, in sozialen Medien oder Ausschreibungen sind unverbindlich.
- Bei offenen Veranstaltungen (öffentlich ausgeschriebene Workshops, Seminare, Online-Veranstaltungen und Retreats, für die sich Einzelpersonen anmelden; Inhouse-Formate für eine Organisation zählen zu den individuellen Leistungen nach Abs. 3) sendet die Anbieterin auf eine Anmeldung (z. B. per E-Mail) eine Platzzusage mit den Vertragsbedingungen und den Zahlungsinformationen. Der Vertrag kommt mit dem fristgerechten Eingang der Teilnahmegebühr zustande, sofern die Ausschreibung nichts anderes bestimmt. Die Plätze werden in der Reihenfolge der Zahlungseingänge vergeben; ist die Veranstaltung bei Zahlungseingang bereits ausgebucht, erstattet die Anbieterin die Zahlung unverzüglich.
- Bei individuellen Leistungen erstellt die Anbieterin ein Angebot. Der Vertrag kommt mit der Annahme durch die Kund:in in Textform zustande. Ein Erstgespräch zur Auftragsklärung ist unverbindlich und kostenfrei, sofern nichts anderes vereinbart ist.
- Vertragssprache ist Deutsch. Die Anbieterin übersendet die Vertragsbestimmungen einschließlich dieser AGB mit der Bestätigung in Textform.
§ 3 Preise und Zahlung
- Preise gegenüber Verbraucher:innen enthalten die gesetzliche Umsatzsteuer. Preise gegenüber Unternehmer:innen verstehen sich zuzüglich Umsatzsteuer, sofern nicht anders angegeben.
- Fälligkeit und Zahlungsweg ergeben sich aus dem Angebot, der Ausschreibung oder den Besonderen Teilen dieser AGB. Rechnungen sind ohne andere Vereinbarung innerhalb von 14 Tagen nach Zugang ohne Abzug zahlbar.
- Reise- und Nebenkosten werden bei individuellen Leistungen nur berechnet, wenn sie im Angebot vereinbart sind.
§ 4 Leistungserbringung
- Die Anbieterin erbringt ihre Leistungen als Dienstleistung mit Sorgfalt und nach bestem fachlichem Wissen. Ein bestimmter Erfolg, etwa eine Veränderung, Entscheidung oder ein Projektergebnis, ist nicht geschuldet.
- Die Anbieterin wählt Methoden und Ablauf nach fachlichem Ermessen. Unerhebliche Änderungen im Programm bleiben vorbehalten, sofern sie den Gesamtcharakter der Leistung nicht verändern.
- Die Anbieterin darf qualifizierte Kooperationspartner:innen, z. B. Co-Leitungen und Co-Moderationen, einsetzen. Vertragspartnerin bleibt die Anbieterin.
- Die Verantwortung für Entscheidungen und deren Umsetzung liegt bei der Kund:in.
§ 5 Keine Therapie, Teilnahme in Eigenverantwortung
- Coaching, Beratung, Seminare, Workshops und Retreats der Anbieterin sind keine Psychotherapie, Heilbehandlung oder medizinische Beratung und ersetzen diese nicht. Es werden keine Diagnosen gestellt und keine Heilversprechen gegeben.
- Die Teilnahme setzt eine normale psychische und physische Belastbarkeit voraus. Wer sich in psychotherapeutischer oder ärztlicher Behandlung befindet, unter einer psychischen Erkrankung leidet oder schwanger ist, entscheidet bitte in Abstimmung mit der behandelnden Ärztin bzw. dem behandelnden Therapeuten über die Teilnahme.
- Jede:r Teilnehmende bestimmt selbst, wie tief sie oder er sich auf Übungen und Prozesse einlässt. Sie oder er darf jederzeit pausieren oder eine Übung auslassen.
- Enthält eine Veranstaltung Körper-, Bewegungs- oder Atemübungen (z. B. Yoga, Entspannungs- und Wahrnehmungsübungen bei Retreats), werden diese im eigenen Tempo und nach eigenem Empfinden ausgeführt. Bei Unwohlsein, Schmerzen oder Schwindel ist die Übung sofort zu unterbrechen und die Leitung zu informieren. Berührungen (Hands-on) erfolgen nur mit Zustimmung und können jederzeit abgelehnt werden.
- Teilnehmende informieren die Leitung vor Beginn über gesundheitliche oder sonstige Einschränkungen, die für die Teilnahme relevant sein können. Eine schriftliche Gesundheitsabfrage findet nicht statt.
§ 6 Haftung
- Die Anbieterin haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie nach dem Produkthaftungsgesetz.
- Bei leichter Fahrlässigkeit haftet die Anbieterin nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags erst ermöglicht und auf deren Einhaltung die Kund:in regelmäßig vertrauen darf. Die Haftung ist dann auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.
- Diese Regelungen gelten auch zugunsten von Kooperationspartner:innen und Erfüllungsgehilf:innen der Anbieterin.
§ 7 Absage oder Ausfall durch die Anbieterin
- Kann eine Veranstaltung oder ein Termin wegen Krankheit der Leitung, höherer Gewalt oder Nichterreichens der Mindestteilnehmendenzahl nicht stattfinden, informiert die Anbieterin unverzüglich.
- Die Anbieterin bietet nach Möglichkeit einen Ersatztermin an. Angemeldete Teilnehmende erhalten dort vorrangig einen Platz. Wer den Ersatztermin nicht wahrnehmen kann oder will, erhält bereits gezahlte Beträge vollständig zurück.
- Weitergehende Ansprüche, z. B. auf Erstattung von Reise- oder Übernachtungskosten, bestehen nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit der Anbieterin.
§ 8 Vertraulichkeit
- Die Anbieterin behandelt alle persönlichen und betrieblichen Informationen, die ihr im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt werden, vertraulich. Das gilt auch nach Ende des Vertrags. Ausgenommen sind gesetzliche Offenbarungspflichten.
- Teilnehmende von Gruppenformaten verpflichten sich, persönliche Inhalte anderer Teilnehmender vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben.
§ 9 Urheber- und Nutzungsrechte
- Alle von der Anbieterin erstellten Materialien (z. B. Arbeitsblätter, Präsentationen, Grafiken, Konzepte, Videos) sind urheberrechtlich geschützt.
- Verbraucher:innen erhalten ein einfaches, nicht übertragbares Recht zur Nutzung für den persönlichen Gebrauch.
- Unternehmer:innen und Organisationen erhalten an Materialien, die für sie erstellt wurden, ein einfaches, nicht übertragbares Recht zur internen Nutzung innerhalb der eigenen Organisation, auch abteilungsübergreifend. Der Urheberinnenvermerk muss dabei erhalten bleiben.
- Veröffentlichung, Weitergabe an Dritte außerhalb der eigenen Organisation, Bearbeitung zur Weiterverwertung oder kommerzielle Nutzung bedürfen der vorherigen Zustimmung der Anbieterin in Textform.
- Inhaltliche Arbeitsergebnisse der Kund:innen, z. B. Fotoprotokolle oder Workshop-Ergebnisse, dürfen von ihnen frei genutzt werden.
§ 10 Foto-, Video- und Tonaufnahmen
- Die Anbieterin fertigt Aufnahmen von Teilnehmenden nur mit deren gesonderter Einwilligung an. Die Einwilligung ist freiwillig und jederzeit widerrufbar.
- Teilnehmende dürfen andere Teilnehmende oder die Leitung nur mit deren Zustimmung fotografieren oder aufzeichnen.
§ 11 Datenschutz
- Die Anbieterin verarbeitet personenbezogene Daten gemäß ihrer Datenschutzinformation unter www.franziska-kalkbrenner.de/datenschutz.
- Angaben zu Ernährung, Allergien oder Unverträglichkeiten werden nur mit Einwilligung verarbeitet, nur zur Verpflegungsplanung an die Küche/Caterer weitergegeben und nach der Veranstaltung gelöscht.
§ 12 Widerrufsrecht für Verbraucher:innen
- Verbraucher:innen steht bei Verträgen, die per E-Mail, Telefon, Kontaktformular oder außerhalb der Geschäftsräume der Anbieterin geschlossen werden, ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Einzelheiten regelt die Widerrufsbelehrung in der Anlage.
- Das Widerrufsrecht hat Vorrang vor den Stornoregelungen dieser AGB.
§ 13 Änderung dieser AGB
Die Anbieterin kann diese AGB mit Wirkung für künftige Verträge ändern. Für bereits geschlossene Verträge gilt die Fassung, die bei Vertragsschluss gültig war, sofern die Kund:in einer Änderung nicht in Textform zustimmt.
§ 14 Schlussbestimmungen
- Es gilt deutsches Recht. Gegenüber Verbraucher:innen gilt dies nur, soweit ihnen dadurch nicht zwingende Schutzvorschriften ihres Aufenthaltsstaats entzogen werden.
- Gerichtsstand für Streitigkeiten mit Unternehmer:innen, juristischen Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtlichen Sondervermögen ist Leipzig.
- Die Anbieterin ist nicht verpflichtet und nicht bereit, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
- Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Teil II: Individuelle Leistungen
Dieser Teil gilt für Coaching, Einzelgespräche, Beratung, Prozessbegleitung, Moderation sowie Inhouse-Workshops und Teamentwicklung. Alle Regelungen gelten, soweit im Angebot nichts anderes vereinbart ist.
§ 15 Zahlung
Die Vergütung wird nach Erbringung der Leistung in Rechnung gestellt. Auf Wunsch der Kund:in, z. B. wegen Fristen einer Förderabrechnung, kann die Rechnung vorab gestellt werden.
§ 16 Mitwirkung der Auftraggeber:in
Die Auftraggeber:in stellt die für die Leistung nötigen Informationen rechtzeitig bereit. Bei Moderationen und Workshops sorgt sie für geeignete Räume, Technik und eine Ansprechperson vor Ort, sofern nichts anderes vereinbart ist.
§ 16a Konzepte und schriftliche Arbeitsergebnisse
- Dies ist AbsatSchuldet die Anbieterin laut Angebot ein konkretes Arbeitsergebnis, z. B. ein schriftliches Konzept, Prozessdesign oder eine Dokumentation, gilt für dieses Ergebnis Werkvertragsrecht. Umfang und Form ergeben sich aus dem Angebot.
- Im Honorar sind zwei Überarbeitungsrunden enthalten, sofern nichts anderes vereinbart ist. Weitere Änderungswünsche werden nach Aufwand abgerechnet.
- Auftraggeber:innen prüfen das Ergebnis innerhalb von 14 Tagen nach Übergabe. Werden in dieser Frist keine wesentlichen Mängel in Textform benannt, gilt das Ergebnis als abgenommen. Gegenüber Verbraucher:innen gilt dies nur, wenn die Anbieterin bei der Übergabe in Textform auf diese Folge hingewiesen hat.
- Bei Mängeln hat die Anbieterin zunächst das Recht zur Nachbesserung.
- Inhaltliche und fachliche Entscheidungen, z. B. über die Umsetzung eines Konzepts, trifft die Auftraggeber:in. Die Anbieterin übernimmt keine Gewähr für Genehmigungs- oder Förderfähigkeit, sofern dies nicht ausdrücklich vereinbart ist.ztext. Klicken Sie darauf oder klicken Sie auf die Button Text verwalten, um Schriftart, Farbe, Größe, Format und mehr zu ändern. Um Website-weite Absatz- und Titelstile einzurichten, gehen Sie zu Website-Design.
§ 17 Terminabsage bei Coaching und Einzelgesprächen
- Vereinbarte Termine können bis 48 Stunden vor Beginn kostenfrei abgesagt oder verlegt werden.
- Bei späterer Absage oder Nichterscheinen wird das vereinbarte Honorar für den Termin fällig.
- Verbraucher:innen bleibt der Nachweis gestattet, dass der Anbieterin kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.
§ 18 Absage und Verschiebung bei Aufträgen von Organisationen
- Sagt die Auftraggeber:in einen vereinbarten Termin ab, berechnet die Anbieterin folgendes Ausfallhonorar:
Absage bis 14 Tage vor dem Termin: kostenfrei
Absage ab 14 Tage vor dem Termin: 50% Ausfahllhonorar
Absage ab 48 Stunden vor dem Termin: 80% Ausfallhonoar - Wird der Termin innerhalb der letzten 14 Tage nicht abgesagt, sondern auf einen neuen Termin innerhalb von 6 Monaten verschoben, beträgt das Ausfallhonorar 20 %. Der neue Termin wird regulär abgerechnet.
- Bezugsgröße ist das vereinbarte Honorar für den abgesagten Termin: bei Tagessätzen der Tagessatz, bei Pauschalen der auf den Termin entfallende Anteil.
- Bereits erbrachte Vorbereitungsleistungen, z. B. Konzeption oder Prozessdesign, werden unabhängig vom Absagezeitpunkt nach Aufwand zum vereinbarten Stundensatz abgerechnet, soweit sie nicht bereits im Ausfallhonorar enthalten sind.
- Kosten Dritter, die nicht mehr storniert werden können (z. B. Raummiete, Reisekosten), trägt die Auftraggeber:in.
- Laufzeit und Kündigung längerer Prozessbegleitungen richten sich nach dem Angebot. Bis zur Beendigung erbrachte Leistungen werden abgerechnet.
Teil III: Offene Workshops und Seminare
Dieser Teil gilt für ausgeschriebene Workshops und Seminare sowie für Retreats, bei denen die Anbieterin keine Übernachtung anbietet (z. B. weil sie direkt beim Haus gebucht wird), für Privatpersonen und Organisationen. Die Ausschreibung kann abweichende Bedingungen festlegen; diese gehen vor.
§ 19 Anmeldung und Zahlung
- Die Anmeldung erfolgt per E-Mail oder auf dem in der Ausschreibung genannten Weg. Der Vertrag kommt gemäß § 2 Abs. 2 mit dem fristgerechten Eingang der Teilnahmegebühr zustande, soweit nichts anderes vereinbart ist.
- Die Teilnahmegebühr ist innerhalb von 7 Tagen nach Zugang der Platzzusage, spätestens vor Beginn der Veranstaltung, auf das angegebene Konto zu zahlen.
- Geht die Zahlung nicht fristgerecht ein, verfällt die Platzzusage.
§ 20 Mindestteilnehmendenzahl
Ist eine Mindestteilnehmendenzahl ausgeschrieben und wird sie nicht erreicht, kann die Anbieterin die Veranstaltung bis 7 Tage vor Beginn absagen. Gezahlte Beträge werden vollständig erstattet; § 7 gilt entsprechend.
§ 21 Rücktritt durch Teilnehmende
- Ein Rücktritt ist in Textform (z. B. per E-Mail) zu erklären. Maßgeblich ist der Eingang bei der Anbieterin.
- Soweit die Ausschreibung nichts anderes regelt, fallen folgende Stornokosten an:
Rücktritt bis 14 Tage vor Beginn: kostenfrei
Rücktritt ab 14 Tage vor Beginn: 50 % der Teilnahmegebühr
Rücktritt ab 48 Stunden vor Beginn: 80 % der Teilnahmegebühr
Nichterscheinen ohne Absage: 100 % der Teilnahmegebühr - Eine Ersatzperson kann jederzeit benannt werden. Dann fallen keine Stornokosten an.
Verbraucher:innen bleibt der Nachweis gestattet, dass der Anbieterin kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.
Das gesetzliche Widerrufsrecht von Verbraucher:innen (Anlage) bleibt unberührt und geht dieser Regelung vor.
§ 22 Ausschluss von der Teilnahme
Die Anbieterin kann Teilnehmende ausschließen, die den Ablauf nachhaltig stören oder andere gefährden, wenn eine vorherige Ansprache erfolglos bleibt. Ein Anspruch auf Erstattung besteht in diesem Fall nicht, soweit die teilnehmende Person den Ausschluss zu vertreten hat.
Teil IV: Online-Veranstaltungen und digitale Produkte
§ 23 Online-Veranstaltungen
- Für Online-Seminare und -Workshops gelten Teil III bzw. bei Einzelterminen Teil II entsprechend.
- Die Teilnehmenden sorgen selbst für die technischen Voraussetzungen (Endgerät, stabile Internetverbindung, aktueller Browser bzw. die genannte Software). Zugangsdaten dürfen nicht an Dritte weitergegeben werden.
- Ist in der Ausschreibung angekündigt, dass eine Veranstaltung aufgezeichnet wird, stellt die Anbieterin die Aufzeichnung den Teilnehmenden für den dort genannten Zeitraum zur Verfügung. Teilnehmende können Kamera und Mikrofon jederzeit ausschalten. Persönliche Austauschphasen, z. B. in Kleingruppen, werden nicht aufgezeichnet.
- Teilnehmende dürfen Online-Veranstaltungen nicht selbst aufzeichnen.
- Kann eine Online-Veranstaltung wegen technischer Störungen auf Seiten der Anbieterin nicht stattfinden, gilt § 7 entsprechend.
§ 24 Digitale Produkte
- Digitale Produkte sind z. B. Videokurse, Audiodateien und Materialien zum Download. Umfang und Dauer des Zugangs ergeben sich aus der jeweiligen Produktbeschreibung.
- Die Käufer:in erhält ein einfaches, nicht übertragbares Recht zur Nutzung für den persönlichen Gebrauch; § 9 gilt entsprechend. Zugangsdaten dürfen nicht weitergegeben werden.
- Das Widerrufsrecht erlischt bei digitalen Inhalten, sobald die Anbieterin den Zugang bereitstellt. Voraussetzung ist, dass die Verbraucher:in (a) ausdrücklich zugestimmt hat, den Zugang schon vor Ablauf der Widerrufsfrist zu erhalten, (b) bestätigt hat, dass sie dadurch ihr Widerrufsrecht verliert, und (c) von der Anbieterin eine Bestätigung darüber in Textform erhalten hat.[FK1]
- Bei Mängeln gelten die gesetzlichen Vorschriften für digitale Produkte (§§ 327 ff. BGB).
ANLAGE: Widerrufsbelehrung
Gilt für Verbraucher:innen bei Dienstleistungen und digitalen Inhalten.
Widerrufsrecht
Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.
Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie mich (Franziska Kalkbrenner, Antonienstraße 43b, 04229 Leipzig, Telefon: 015679 000352, E-Mail: post@franziska-kalkbrenner.de) mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder eine E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.
Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.
Folgen des Widerrufs
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, habe ich Ihnen alle Zahlungen, die ich von Ihnen erhalten habe, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei mir eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwende ich dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.
Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistungen während der Widerrufsfrist beginnen sollen, so haben Sie mir einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie mich von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.
Besondere Hinweise
Ihr Widerrufsrecht erlischt bei einem Vertrag zur Erbringung von Dienstleistungen, wenn ich die Dienstleistung vollständig erbracht habe und mit der Ausführung erst begonnen habe, nachdem Sie ausdrücklich zugestimmt haben, dass ich vor Ablauf der Widerrufsfrist beginne, und Sie Ihre Kenntnis davon bestätigt haben, dass Sie Ihr Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung verlieren.
Bei digitalen Inhalten erlischt Ihr Widerrufsrecht, wenn ich mit der Bereitstellung begonnen habe, nachdem Sie ausdrücklich zugestimmt haben, dass ich vor Ablauf der Widerrufsfrist beginne, Sie Ihre Kenntnis vom Verlust des Widerrufsrechts bestätigt haben und ich Ihnen eine Bestätigung in Textform zur Verfügung gestellt habe.
Muster-Widerrufsformular
(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.)
- An Franziska Kalkbrenner, Antonienstraße 43b, 04229 Leipzig, E-Mail: post@franziska-kalkbrenner.de
- Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Waren/die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*)
- Bestellt am/erhalten am (*)
- Name des/der Verbraucher(s)
- Anschrift des/der Verbraucher(s)
- Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier)
- Datum
(*) Unzutreffendes streichen.


